Was ist Eigenheimversicherung? Einfach erklärt
Die Eigenheimversicherung schützt das Gebäude selbst – Mauerwerk, Dach und fest Verbautes – gegen Gefahren wie Feuer, Sturm und Leitungswasser und ergänzt so die Haushaltsversicherung.
Die Eigenheimversicherung ist die zentrale Absicherung für alle, die ein Haus besitzen. Sie versichert die Bausubstanz selbst: das Mauerwerk, das Dach, die tragenden Wände sowie fest verbaute Bestandteile wie Böden, Fenster, Türen oder die Heizungsanlage. Abgedeckt werden typischerweise Gefahren wie Feuer, Sturm und Leitungswasser; je nach Vertrag lassen sich weitere Risiken einschließen. Während die Haushaltsversicherung den beweglichen Inhalt einer Wohnung schützt, kümmert sich die Eigenheimversicherung um das Gebäude selbst. Beide ergänzen einander und decken gemeinsam die wichtigsten Wohnrisiken ab.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Familie Berger besitzt ein Reihenhaus im 11. Wiener Gemeindebezirk. In einer stürmischen Herbstnacht löst eine Windböe mehrere Dachziegel und beschädigt einen Teil der Dachkonstruktion. Regen dringt ein und durchfeuchtet das Mauerwerk im Obergeschoss. Ohne passende Absicherung müsste die Familie die Reparatur an Dach und Bausubstanz vollständig selbst tragen. Weil das Gebäude über eine Eigenheimversicherung mit Sturmdeckung abgesichert ist, werden die Kosten für die Wiederherstellung im Rahmen des Vertrags übernommen. Die Familie kann sich auf die Instandsetzung konzentrieren, statt sich über die finanzielle Belastung Sorgen zu machen.
Warum das für Sie wichtig ist
Ein Eigenheim ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Schäden an Dach, Mauerwerk oder fest verbauter Technik können rasch erhebliche Summen erreichen – gerade bei Feuer, Unwettern oder einem Rohrbruch. Die Eigenheimversicherung sorgt dafür, dass Sie im Ernstfall nicht auf den Reparaturkosten sitzenbleiben und Ihr Haus wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden kann. Welche Gefahren im Detail eingeschlossen sind und wie hoch die Versicherungssumme angesetzt wird, richtet sich nach dem gewählten Vertrag und dem Wert des Gebäudes. Als Versicherungsvermittler unterstützt Sie MPEV dabei, den Umfang auf Ihre Situation abzustimmen und Deckungslücken zu vermeiden.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Eigenheimversicherung und Haushaltsversicherung?
Die Eigenheimversicherung schützt das Gebäude selbst, also Mauerwerk, Dach und fest Verbautes. Die Haushaltsversicherung deckt dagegen den beweglichen Inhalt ab, etwa Möbel, Elektrogeräte und persönliche Gegenstände. Als Hausbesitzer benötigen Sie in der Regel beide, da sie unterschiedliche Bereiche absichern und einander ergänzen.
Sind Elementarschäden wie Hochwasser in der Eigenheimversicherung enthalten?
Standarddeckungen umfassen üblicherweise Feuer, Sturm und Leitungswasser. Weitergehende Naturgefahren wie Hochwasser oder Überschwemmung sind häufig nur als zusätzlicher Elementarschaden-Baustein oder in begrenztem Umfang eingeschlossen. Ob und in welcher Höhe solche Risiken abgedeckt sind, richtet sich nach dem konkreten Vertrag und sollte vor Abschluss geprüft werden.
Verwandte Begriffe
Die Haushaltsversicherung schützt Ihren Wohnungsinhalt gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruchdiebstahl und enthält in Österreich meist auch eine Privathaftpflicht.
SturmschadenEin Sturmschaden ist ein durch Sturm (üblicherweise ab Windstärke 8, rund 62 km/h) verursachter Schaden am Gebäude oder Hausrat, der über die Sach- bzw. Eigenheimversicherung gedeckt sein kann.
LeitungswasserschadenEin Leitungswasserschaden entsteht, wenn Wasser bestimmungswidrig aus Rohren oder Leitungen austritt. Solche Schäden sind in der Haushalts- und Eigenheimversicherung gedeckt.
ElementarschadenEin Elementarschaden entsteht durch Naturgewalten wie Hochwasser, Überschwemmung, Erdrutsch, Lawine oder Erdbeben. In Standardpolizzen ist er oft nur eingeschränkt oder als Zusatzbaustein gedeckt.